
Fast eine Dekade nach Gründung ist die Northwestern Basketball Academy nicht mehr wegzudenken als Talentschmiede in der Metropolregion Hamburg/Schleswig-Holstein. Auch in die neue Saison ist man wieder mit einem umfangreichen Programm aus wöchentlichem Techniktraining in Kleingruppen, Basketball- und Athletik-Einzeltraining sowie speziellen Skill-Camps und Clinics gestartet. Zudem wurde das Schulprogramm weiter ausgebaut.
Academy-Leiter Thorsten Fechner ist sehr zufrieden mit der Entwicklung der letzten Jahre, wenngleich das stetige Wachstum auch Probleme mit sich bringt: „Die hohe Nachfrage bringt uns mittlerweile an Grenzen, sowohl was Trainer, Hallenzeiten und Management angeht.“ Entsprechend sucht man weitere professionelle Trainer, die die ganzheitliche Philosophie der Akademie in der Talentförderung teilen. Auch im administrativen Bereich wird Unterstützung benötigt. Das größte Problem stellen allerdings die vor allem im zentralen Bereich von Hamburg sehr knappen Hallenkapazitäten dar. „Wir würden gerne der hohen Nachfrage an Talentförderung nachkommen,“ betont Fechner. Nur könne die Academy bei der aktuellen Hallensituation nur noch begrenzt neue Talente aufnehmen, da man den hohen Qualitätsstandard unbedingt beibehalten will. Die Lösung, an der bereits seit einiger Zeit gearbeitet wird, wäre ein Academy-Standort mit einer eigenen Halle, entweder in Kooperation mit einer sportorientierten Schule oder als privater Neubau mit Unterstützung durch Sponsoren oder Investoren. Unterstützer dieser Zukunftsvision sind sehr willkommen.
Aktuell arbeiten Headcoach und Ex-Profi Levi Levine und sein Trainerteam wöchentlich in Kleingruppen an fünf Standorten mit Talenten aus über 15 Vereinen. Wer darüber hinaus an seiner individuellen Technik feilen möchte, kann die Skill-Camps oder Skill-Clinics in den Ferien nutzen und hat die Möglichkeit zu besonders intensiven Einzeltrainings an den Wochenenden.
Ein weiteres Ziel der Academy ist, Kinder über die derzeit 15 Basketball-Schulkurse zum Sport und wenn möglich in die Basketball-Vereine der Region zu bringen. Fechner: „Idealerweise möchten wir möglichst viele Talente über einen langen Zeitraumkontinuierlich fördern und sie bis in den Profibereich begleiten.“ Gut funktioniert hat dies bereits mit einigen Spielern und Spielerinnen der ersten Stunde, die mittlerweile den professionellen Bereich erreicht haben oder nach der U16- und U19-Bundesliga auf dem Sprung in den Erwachsenenbereich stehen. „Nicht jeder kann oder muss am Ende Basketball professionell spielen. Der Sport kann viele Türen öffnen und den Weg ebnen für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn,“ weiß Akademieleiter Fechner. „Wir sind Stolz auf jedes Talent, das wir auf diesem Weg begleiten duften.“







